Bleiben Sie handlungsfähig in der Krise, indem Sie sich Ihrer Gefühle stellen

Corona hält immer noch fast das gesamte öffentliche Leben fest im Griff. Wer hätte das zu Beginn der Epdemie gedacht? Viele Menschen haben Angst – um ihre Familie, um ihre Arbeit, um ihre Zukunft.

Die Folgen des Virus machen verständlicherweise vielen Menschen mehr Angst, als der Virus selbst. Oft führt dies in eine Art Schockstarre.

 

Was kann jeder tun?

Ganz wichtig ist es, über seine Ängste mit der Familie oder mit Freunden zu sprechen. Sollte die Furcht jedoch so groß werden, dass sie gänzlich Ihren Alltag bestimmt, kann es durchaus sinnvoll sein, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. 


Lernen Sie mit diesen Gefühen umzugehen und bleiben Sie handlungsfähig!

Das Gute ist, dass es Jeder von uns selbst in der Hand hat, sich seinen Ängsten zu stellen und nicht zuzulassen, dass die Angst sein Leben und Handeln bestimmt.

 

8 Tipps, die Ihnen dabei helfen können:

  1. Sprechen Sie über Ihre Angst. Wenn wir die Angst annehmen, können wir etwas dagegen tun und viel lernen.

  2. Fragen Sie sich, vor was genau Sie sich fürchten und wie alt dieses Gefühl ist? Die meisten Menschen haben dieses negative Gefühl bereits in anderen Kontexten erlebt.Was ist die erste Situation, an die Sie sich erinnern, in der dieses Gefühl aufgetreten ist? „Schreiben“ Sie nun Ihre Vergangenheit einfach um! Fragen Sie sich dazu, was Sie in dieser (ersten) Situation hätten tun können, um dieses negative Gefühl erst gar nicht entstehen zu lassen. Nun stellen Sie sich die Situation in Ihrer neuen Version ganz plastisch vor, so als würden Sie die überschriebene Version jetzt erleben. Gehen Sie dabei durch alle Sinneskanäle. Spüren Sie nach. Wenn es sich gut anfühlt, dann haben Sie dieses Gefühl transformiert, also Ihr Gehirn umprogrammiert.
    Spüren Sie jetzt noch einmal in die aktuelle Situation hinein. Sicher hat sich auch dort etwas positiv verändert.
    (Menschen, die an psychischen Vorerkrankungen leiden, empfehle ich einen Psychologen aufzusuchen).

  3. Lachen tut gut, weil es entspannt und Distanz schafft. In dem alten Spruch „Lachen ist die beste Medizin“ steckt viel Wahrheit. Lachen tut Ihnen nicht nur körperlich gut, sondern verschafft Ihnen auch Distanz zu Ihren Sorgen und Nöten. Dies wiederum hilft handlungsfähig zu bleiben.

  4. Thymusklopfen für ein fittes Immunsystem. Klopfen Sie 3 mal täglich oder nach Bedarf zwei Minuten lang Ihre Thymusdrüse. Achten Sie beim Klopfen darauf, richtig zu atmen. Das Wort „Thymos“ kommt übrigens aus dem Griechischen und bedeutet „Lebensenergie“. Ein toller Nebeneffekt ist es auch, dass Sie sich nach dem Klopfen entspannter fühlen.

  5. Achten Sie auf eine gesunde Ernährung. Für eine gute Immunabwehr eignen sich z.B. Brokkoli, Kohl, Knoblauch,Tomaten, Karotten, Spinat, Nüsse, Zitrusfrüchte, dunkle Beeren und Trauben. Förderlich sind ferner Lebensmittel mit Omega-3-Fetten, die vor allem in tierischen Lebensmitteln wie Fisch enthalten sind. Des weiteren sind auch bestimmte Bakterienkulturen, wie sie z.B. in Sauerkraut vorkommen, empfehlenswert. Und ganz wichtig: trinken Sie ausreichend stilles Wasser.

  6. Zu einem fitten Immunsystem gehört ferner Bewegung, frische Luft und Sonnenlicht. Nutzen Sie doch die Zeit und machen einen Spaziergang oder fahren eine Runde mit dem Rad. Den Personen, die in der Bewegung eingeschränkt sind, tut es sicher gut, wenn Sie sich auf den Balkon oder in den Garten setzen oder einfach das Fenster mal weit öffnen.

  7. Gesunder Schlaf ist ein weiterer wichtiger Baustein. Gesunder Schlaf bedeutet rund acht Stunden Schlaf und das so strahlenarm wie möglich. Schalten Sie hierzu alle elektronischen Geräte im Schlafzimmer aus, bevor Sie schlafen wollen (auch Handy und W-Lan). Beschäftigen Sie sich bis zu zwei Stunden vor dem Schlafengehen nicht mit aufreibenden Dingen. Trinken Sie ab 21 Uhr keine koffeinhaltigen Getränke oder Alkohol.

  8. Tun Sie etwas für die Gemeinschaft. Das macht nicht nur die anderen glücklich, sondern steigert auch Ihr Glücksgefühl. Gerade in der angespannten Lage etwas für die Gemeinschaft zu tun, etwa, indem man Nachbarn einen Freundschaftsdienst erweist – „weil die Gemeinschaft die Krise auf jeden Fall überstehen wird“, tut uns allen gut. Denn schlussendlich ist es sehr wichtig für unsere psychische Gesundheit, Teil von etwas zu sein, was wahre Werte vertritt und das größer ist, als wir selbst.


Bleiben Sie gesund und nutzen Sie die Zeit, um sich fit für die Zukunft zu machen.

Ihre Christiane Borisek

 

Am Montag den 20.04.2020 starte ich nochmal offiziell mit dem Krisen-Online-Coaching, da täglich viele Anfragen kommen. Bei Interesse oder Fragen schreiben SIe mich gerne unter christiane.borisek@bewusst-sein.rocks an.

 

Über mich

Hallo, ich bin Christiane Borisek. In meiner rund 25-jährigen Berufserfahrung durfte ich bereits mehr als 10.000 Menschen in den verschiedensten beruflichen oder persönlichen Prozessen erfolgreich begleiten.

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