Lockdown Light - Geht nun wieder alles von vorne los?

Nicht ganz, aber dieser Lockdown light beeinflusst jeden von uns psychisch auf die eine oder andere Art.

Nachdem die Corona-Pandemie im Frühling alles zum Stillstand brachte, fühlte sich der Sommer hingegen gut an, voller Lichtblicke. Es schien, als könnten wir fast wieder zur „Normalität“ zurückfinden. Und das machte uns allen Mut.

Nun werden nicht nur wieder alle Restaurants, Kinos, Thermen und Museen geschlossen, sondern uns steht auch noch die dunkelste und längste Jahreszeit bevor. Da ist das Stimmungstief vorprogrammiert.

 

Corona Lockdown light: Auswirkungen auf unsere Psyche

Gleich zu Beginn machte sich bei den meisten eine allgemeine Frustration und kollektive Müdigkeit breit. Geplatzte Pläne, die bevorstehende Isolation und die Zukunftsängste sorgen bei vielen für Unsicherheiten, die emotional schwieriger zu ertragen sind, als noch im Frühling. – so einige Psychiater.

 

Natürlich können wir als Einzelne/r die Fakten nicht ändern.

Lassen Sie dennoch Ihre Flügel nicht hängen. Jeder von uns kann etwas tun, um diesem Lockdown-Tief entgegenzusteuern und der Schwere eine gewisse Leichtigkeit und ein Gefühl von Lebendigkeit entgegensetzen!

 

Lernen Sie, mit diesen Gefühlen umzugehen und bleiben Sie so handlungsfähig!

Wenn die aktuelle Situation bei Ihnen Stress oder Furcht auslöst, biete ich ihnen gerne meine Unterstützung in Form von Online-Coachings anbieten. Das Erstgespräch kostet Sie nichts.

Wir analysieren gemeinsam, was genau der Auslöser des Gefühls ist, der Sie in Spannung versetzt.
Im Anschluss schauen wir, was Sie für sich selbst tun können und inwieweit ich Sie bei der Umsetzung unterstützen kann.

So haben Sie die Chance, sich ausgeglichen und stark zu fühlen und den emotionalen Herausforderungen gewachsen zu sein.

 

Buchen Sie hier Ihr kostenfreies Erstgespräch

 

Nutzen Sie folgende Tipps, damit Sie diesen Corona-Herbst mental fit überstehen können.

Strukturieren Sie Ihren Tag

Sicher ist die Versuchung manchmal groß, einfach aus dem Bett, direkt in die Jogginghose zu schlüpfen und sofort die Arbeits-Emails zu checken. Beginnen Sie den Tag lieber in Ruhe mit einem Frühstück. Noch besser für Ihr Wohlbefinden wäre es, morgens mit einem Glas lauwarmen Wasser und einer Prise Salz zu starten, um den Darm dabei zu helfen, die Stoffe abzuführen, die er bei seiner nächtlichen Entgiftung angesammelt hat. Anschließend wäre ein kurze Meditation für Ihre mentale Fitness sehr förderlich. Schon 5 Minuten können Wunder wirken. Auch erfrischt uns eine Dusche am morgen viel mehr, als eine Katzenwäsche. Machen Sie mittags konsequent eine Pause. Laufen Sie doch einfach mal um den Block. So bekommen Sie Ihren Kopf. Ziehen Sie am Abend einen klaren Schlussstrich unter die Arbeit. Keine Arbeitsmails oder sonstige Nachrichten, die die Arbeit betreffen vor dem Schlafen gehen. Eine klare Tagesstruktur aufrechtzuerhalten (gelegentliche Durchhänger hin und wieder sind ganz normal), gibt uns in diesem Gefühlschaos das befriedigende Gefühl, wenigstens ein wenig die Kontrolle zu behalten.

 

Sprechen Sie über Ihre Angst.

Wenn wir die Angst annehmen, können wir etwas dagegen tun und viel lernen.

 

Fragen Sie sich, vor was genau Sie sich fürchten und wie alt dieses Gefühl ist?

Die meisten Menschen haben dieses negative Gefühl bereits in anderen Kontexten erlebt. Was ist die erste Situation, an die Sie sich erinnern, in der dieses Gefühl aufgetreten ist? „Schreiben“ Sie nun Ihre Vergangenheit einfach um! Fragen Sie sich dazu, was Sie in dieser (ersten) Situation hätten tun können, um dieses negative Gefühl erst gar nicht entstehen zu lassen. Nun stellen Sie sich die Situation in Ihrer neuen Version ganz plastisch vor, so als würden Sie die überschriebene Version jetzt erleben. Gehen Sie dabei durch alle Sinneskanäle. Spüren Sie nach. Wenn es sich gut anfühlt, dann haben Sie dieses Gefühl transformiert, also Ihr Gehirn umprogrammiert.
Spüren Sie jetzt noch einmal in die aktuelle Situation hinein. Sicher hat sich auch dort etwas positiv verändert.
(Menschen, die an psychischen Vorerkrankungen leiden, empfehle ich einen Psychologen aufzusuchen).

 

Lachen tut gut, weil es entspannt und Distanz schafft

In dem alten Spruch „Lachen ist die beste Medizin“ steckt viel Wahrheit. Lachen tut Ihnen nicht nur körperlich gut, sondern verschafft Ihnen auch Distanz zu Ihren Sorgen und Nöten. Dies wiederum hilft handlungsfähig zu bleiben.

 

Thymusklopfen für ein fittes Immunsystem

Klopfen Sie 3mal täglich oder nach Bedarf zwei Minuten lang Ihre Thymusdrüse. Achten Sie beim Klopfen darauf, richtig zu atmen. Das Wort „Thymos“ kommt übrigens aus dem Griechischen und bedeutet „Lebensenergie“. Ein toller Nebeneffekt ist es auch, dass Sie sich nach dem Klopfen entspannter fühlen.

 

Achten Sie auf eine gesunde Ernährung     

Für eine gute Immunabwehr eignen sich z.B. Brokkoli, Kohl, Knoblauch, Tomaten, Karotten, Spinat, Nüsse, Zitrusfrüchte, dunkle Beeren und Trauben. Förderlich sind ferner Lebensmittel mit Omega-3-Fetten, die vor allem in tierischen Lebensmitteln wie Fisch enthalten sind. Des Weiteren sind auch bestimmte Bakterienkulturen, wie sie z.B. in Sauerkraut vorkommen, empfehlenswert. Und ganz wichtig: trinken Sie ausreichend stilles Wasser.            
 
 

Zu einem fitten Immunsystem gehört ferner Bewegung, frische Luft und Sonnenlicht   

Nutzen Sie doch die Zeit und machen einen Spaziergang oder fahren eine Runde mit dem Rad. Den Personen, die in der Bewegung eingeschränkt sind, tut es sicher gut, wenn Sie sich auf den Balkon oder in den Garten setzen oder einfach das Fenster mal weit öffnen.

 

 

Gesunder Schlaf ist ein weiterer wichtiger Baustein     

Gesunder Schlaf bedeutet rund acht Stunden Schlaf und das so strahlenarm wie möglich. Schalten Sie hierzu alle elektronischen Geräte im Schlafzimmer aus, bevor Sie schlafen wollen (auch Handy und W-Lan). Beschäftigen Sie sich bis zu zwei Stunden vor dem Schlafengehen nicht mit aufreibenden Dingen. Trinken Sie ab 21 Uhr keine koffeinhaltigen Getränke oder Alkohol.

 

 

Pflegen Sie Gemeinschaft auf andere Art und Weise

Wenn Ihnen Ihre Familie, Freunde, Kollegen oder Bekannte fehlen, dann sein Sie kreativ. Telefonieren Sie mit Ihren Lieben. Treffen Sie sich mit derPerson, die Sie vermissen - im gebührlichen Abstand - dick eingemummelt in Winterklamotten auf einer Parkbank mit einem Sushi to go oder einer Pizza. Wie wäre es mit Verabredungen zu virtuellen After-Work-Drinks oder zu einem Zoom-Spiele-Abend? Alles ist möglich!

 

Tun Sie etwas für die Gemeinschaft. 

Das macht nicht nur die anderen glücklich, sondern steigert auch Ihr Glücksgefühl. Gerade in der angespannten Lage etwas für die Gemeinschaft zu tun, etwa, indem man Nachbarn einen Freundschaftsdienst erweist – „weil die Gemeinschaft die Krise auf jeden Fall überstehen wird“, tut uns allen gut.

 

Bleiben Sie gesund.

Ihre Christiane Borisek

 

PS: Kennen Sie die Aktion: „EINER für ALLE & ALLE für EINEN“.

Mehr Informationen dazu finden Sie hier

Über mich

Hallo, ich bin Christiane Borisek. In meiner rund 25-jährigen Berufserfahrung durfte ich bereits mehr als 10.000 Menschen in den verschiedensten beruflichen oder persönlichen Prozessen erfolgreich begleiten.

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