Fahren Sie mit Vollgas oder immer noch mit angezogener Handbremse durch Ihr Leben?

Sind Sie immer vollkommen präsent im gegenwärtigen Augenblick? Passiert es Ihnen häufiger, dass Ihr Verstand in der Vergangenheit oder in der Zukunft festhängt? Oder in Überlegungen wie „das kann ich nicht…“, „hätte ich doch lieber…“, „was wäre wenn…“.

 

Rund die Hälfte unserer Zeit sind wir im Mind-Wandering-Modus unterwegs

Ca. 47% der Zeit, in der wir eigentlich „wach“ sind, verbringen wir in einem Zustand, in dem wir unbewusst Gedanken weiterverfolgen. Ein Zustand, in dem wir über Dinge, Erfahrungen, Erlebnisse oder Fragen grübeln oder nachdenken, die überhaupt nichts mit der Gegenwart zu tun haben. Welche konkreten Inhalte bei diesem Abschweifen der Gedanken in uns hochkommen, können wir kaum willentlich beeinflussen.

Da unser Gehirn oft noch in der Steinzeit festhängt, konzentriert es sich - sofern wir dies zulassen - insbesondere auf Aspekte wie: potenzielle Gefahren, Angst und das Überleben.

Heutzutage geht es zwar nicht mehr um das pure Überleben, dennoch ist uns dieser Mechanismus erhalten geblieben. Er ist der Ursprung der sich scheinbar endlos wiederholenden Gedankenspiralen, in denen wir manchmal hängen bleiben.

Wenn wir beispielsweise in einem Meeting den erfolgreichen, charismatischen Kollegen sprechen hören, der alle Zuhörer sofort und immer wieder mit seinem Auftreten und seinen Worten überzeugt, spüren wir vielleicht unmittelbar Neid und Gefühle von Unzulänglichkeit in uns aufsteigen. Diese werden vielleicht durch Gedanken wie „ich bin nicht intelligent/redegewandt/gut genug“, „ich werde niemals so ein Auftreten haben“ begleitet. In dem Zustand des Mind-Wandering sind wir nicht frei und geistig unabhängig. Im Gegenteil, es ist eher ein Gefühl vom „gefangen sein in den Mauern der eigenen Gedanken“.

 

Prägung durch die Kindheit

Viele dieser Gedanken und Glaubenssätze haben ihre Wurzeln in der Kindheit. Kinder beobachten, erkunden und schauen bei den Eltern, wie die Welt funktionieren könnte. In der Beziehung zu den Eltern oder Erziehungsberechtigten lernen Kinder zum Beispiel, ob und wie sie ihre Ziele erreichen, empathisch zu sein oder auch nicht, sich vielleicht stets perfekt zu verhalten zu müssen, mutig oder eher vorsichtig mit einer neuen Situation umzugehen usw. Oft führen diese Prägungen dazu, dass wir mit angezogener Handbremse durch das Leben fahren.

Zum Glück sind wir diesen Gedanken und Gefühlen nicht hilflos ausgeliefert.

 

Wenn unser Geist umherwandert, sind wir oft nicht zufrieden und glücklich. Achtsamkeit hingegen schenkt uns diese innere Zufriedenheit und Ruhe

Wenn wir in Gedanken umherschweifen und nicht im gegenwärtigen Moment verweilen, sind wir automatisch unzufriedener, als wenn wir im Moment verweilen. Und das laut Studien sogar dann, wenn wir mit unseren Gedanken in Tagträumen, also in etwas Schönes abdriften. Ergebnisse dieer Studien zeigen eindeutig, dass wir uns zufriedener fühlen, wenn wir mit dem, was wir gerade tun, auch gedanklich in Kontakt sind.

Dabei ist es relativ unerheblich, was wir tun. Ob es sich dabei um etwas handelt, was wir gerne tun, beim Duschen, beim Autofahren oder bei der Arbeit. Denn wenn wir wirklich aufmerksam bei einer Sache bleiben, sind wir fokussiert, konzentrier, zentriertt und dadurch automatisch zufriedener.

Stellt sich nun noch die Frage, wie wir immer wieder im gegenwärtigen Moment ankommen, unsere Prägungen transformieren und mit Vollgas durch unser Leben fahren können.

Laden Sie sich hierzu drei Übungen herunter, die Sie dabei unterstützen!

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Über mich

Hallo, ich bin Christiane Borisek. In meiner rund 25-jährigen Berufserfahrung durfte ich bereits mehr als 10.000 Menschen in den verschiedensten beruflichen oder persönlichen Prozessen erfolgreich begleiten.

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